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Sterne für Sternberg!
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Die kleine Stadt Sternberg zwischen der Barlachstadt Güstrow und der Landeshauptstadt Schwerin verdient Sterne der Anerkennung: Es präsentiert sich als eine überwiegend sehr schön restaurierte Kleinstadt in einer zauberhaften Landschaft: Mehr als 90 Seen in einer abwechslungsreich strukturierten Hügellandschaft lassen Sternberg zu einem Ziel par excellence werden für Wanderer, Radfahrer und Kanuten.

Kuschelige Ecke in Sternberg

Natur-pur bei gleichzeitig guter Versorgung und verkehrgünstiger Lage - in die wichtigen Städte Schwerin, Güstrow und Wismar ist es jeweils etwa eine halbe Stunde mit dem Auto.

Und uns fiel auf: In Sternberg ist man an einer weiteren touristischen Entwicklung interessiert, nur in Krakow am See sind wir von Touristikern, Geschäftsleuten und "ganz normalen Bürgern" bisher derart freundlich aufgenommen und "weitergereicht" worden.

Die Stadt Sternberg hat gut 4000 Einwohner und ist Verwaltungssitz des Amtes Sternberger Seenlandschaft. Seit 1974 gibt es am Luckower See einen grossen Campingplatz und Ende der 70er Jahre wurde auch begonnen, die slawische Burg Groß Raden am Sternberger See zu rekonstruieren; sie ist seit 1987 als archäologisches Freilichtmuseum der Öffentlichkeit zugänglich.

1998 konnte Sternberg die 750-Jahrfeier begehen

Nachdem in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts die alte Stadtmauer rekonstruiert wurde, hat man 2009 den Marktplatz erneuert. Der grosse, von seiner Architektur her für eine so kleine Stadt fast schon etwas überdimensionierte Marktplatz steht in merkwürdigem Kontrast zu den vielen kuscheligen Ecken der kleinen Stadt.

"Gelb ist das Land"
Jedes Jahr Ende April/ Anfang Mai verwandelt sich die Landschaft um Sternberg in ein gelbes Blütenmeer und ein schwerer, süsslicher Duft liegt in der Luft: Hier im Sternberger Land ist ein wirkliches Zentrum des in ganz Norddeutschland so verbreiteten Anbaus von Raps. Und so feiern die Sternberger seit einigen Jahren Anfang Mai denn auch immer ein mehrtägiges Rapsblütenfest, eine Veranstaltung, die mittlerweile überregionalen Charakter angenommen hat. (Den jeweils aktuellen Termin entnehmen Sie bitte der Seite veranstaltung-mv.de)


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Eine touristische Empfehlung ersten Ranges ist ein Spaziergang bzw. eine Radwanderung zum Durchbruchstal der Warnow, wenige Kilometer nördlich von Sternberg:

Mehr über die herrliche Natur des Landes erfahren Sie unter natur-pur.de

Die Warnow, die in Rostock in die Ostsee fliesst, hat sich hier nach der letzten Eiszeit vor gut 10.000 Jahren durch die Hügel ("Endmoränen") gefressen und Mecklenburgs grösstes Durchbruchstal geschaffen. Der Wanderweg durch diese Landschaft mit ihren teilweise 20 m hohen Hängen ist wunderschön und streckenweise wirklich spektakulär. Er gilt immer noch als Geheimtipp, sollte aber auf dem Programm von jedem Urlauber in Mecklenburg stehen, der gerne in fast unberührter Natur wandert.

Hier finden Sie auch den „Sternberger Kuchen“, der nicht etwa eine Erfindung der Sternberger Bäcker ist, sondern ein zumeist fossilienreicher Sandstein aus dieser Region. Der (bisher) spektakulärste Fund ist im Heimatmuseum Sternberg ausgestellt.

Die Stadt hat übrigens einige Söhne hervorgebracht, von denen man sich zumindest zwei Namen merken kann:

Tipp für Geniesser

Gastronomie-Tipps sind ja so eine Sache: Dem einen schmeckt's, der anderen nicht. Aber in Sternberg haben wir ein wunderbares kleines Café entdeckt, dessen Besuch wir unseren Lesern doch ans Herz legen möchten:

Gleich neben dem Heimatmuseum betreibt die Familie Prey ein sehr hübsches kleines Café mit leckerem selbstgebackenem Kuchen, Eis aus eigener Produktion und - sehr viel Herz: Hier ist man Gast bei Gastgebern, die sich der guten Bewirtung ihrer Gäste verschrieben haben.

 

Der gebürtige Sternberger Albrecht Tischbein (1803–1881), war ein bedeutender Ingenieur, Maschinen- und Schiffbauer. Er revolutionierte den deutschen Schiffbau mit dem ersten deutschen Dampfer, der nicht aus Holz, sondern aus aus Eisen konstruiert wurde. Das Schiff entstand in Rostock; aus der Werft ging später die berühmte Rostocker Neptunwerft hervor, deren Nachfolger (auch die Neptun-Werft wurde nach 1989 "abgewickelt") noch immer im Schiffbau tätig sind.

Auch Alexander Behm (1880–1952) wurde in Sternberg geboren. Der Untergang der "Titanic" 1912 beeindruckte den Techniker derart, dass er ein Gerät zur Ortung von Eisbergen entwickeln wollte. Unter dem Reichspatent Nr. 282009 vom 22. Juli 1913 wurde seine Erfindung registriert als "Einrichtung zur Messung von Meerestiefen und Entfernungen und Richtungen von Schiffen oder Hindernissen mit Hilfe reflektierter Schallwellen". Es half zwar nicht gegen Eisberge, wurde aber trotzdem weltweit bekannt: Behm gilt als Erfinder des Echolots.

Vielleicht ist es diese Verbindung der Stadt mit zwei bedeutenden Technikern, die zu der Leidenschaft einiger Sternberger für alte Autos und Zweiräder geführt hat. Jedenfalls gibt es in Gross-Raden in unmittelbarer Nähe zum Freilichtmuseum ein kleines Automuseum. Es ist eher unscheinbar, birgt im Inneren aber eine überraschend attraktive Sammlung alter Fahrzeuge und dem Zubehör. Lesen Sie hier mehr darüber!

Stadt Sternberg - zumindest im Mai heisst es:
"Gelb ist das Land"

 
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