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Das
Schloss Putbus lag auf Rügen,
in der "Weissen Stadt" Putbus inmitten eines sehr schönen
75 ha grossen Schlossparks. Orangerie, Marstall ein "Affenhaus"
und ein paar Nebengebäude haben die Zeiten überlebt,
das Schloss musste in den 60er Jahren abgerissen werden, weil
es einsturzgefährdet war und sich die DDR eine Renovierung
nicht leisten konnte.
Neben
den genannten Bauwerken ist von der Anlage vor allem der wunderschöne
Schlosspark geblieben, grosszügig mit altem Baumbestand (Tulpen-
und Mammutbäume, gelbblühende Rosskastanien u.v.a.m.) und
einem "Fürstenblick" bis zum Wasser. Angegliedert
ist ein Wildgehege.
Das
"Affenhaus" beherbergt heute ein hübsches Puppenmuseum.
Fürst
Wilhelm Malte zu Putbus liess das Schloss errichten. Um 1830 wurde
es im klassizistischen Stil umgebaut, brannte aber Weihnachten
1865 bis auf die Grundmauern nieder; wenige Jahre später
erfolgt der Wiederaufbau des Schlosses. Die Stadt Putbus wurde
ebenfalls im klassizistischen Stil angelegt; der Fürst hätte
aus seinem Fürstensitz gerne eine Residenz von Weltrang gemacht.
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