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Sassnitz -
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Theodor Fontane, brandenburgischer Schriftsteller ("Wanderungen durch die Mark Brandenburg") und Sassnitzer Badegast, lässt 1895 in seinem gleichnamigen Roman Effi Briest sagen: "Und dann von Stralsund nach Rügen ... und weiter zwischen dem Großen und Kleinen Jasmunder Bodden hin bis nach Sassnitz. Denn nach Rügen reisen, heißt nach Sassnitz reisen."

Binz und Mönchgut in allen Ehren, aber diese Erkenntnis Fontanes gilt auch heute noch! Rügenkenner schätzen Sassnitz und die Halbinsel Jasmund mit ihrer berühmten Steilküste wie keinen anderen Ort auf Rügen.

Seebäder-Architektur in der Altstadt von Sassnitz auf Rügen

Die Stadt (gut 10.000 Einwohner) auf der Halbinsel Jasmund ist heute weniger vom Tourismus geprägt, als Binz oder die Badeorte auf Mönchgut - es ist eine richtige kleine Hafenstadt und gerade das macht sie so reizvoll.

Hier wird tatsächlich frisch gefangener Fisch angelandet und man kann seinen Weg auf den Mittagsteller sozusagen live verfolgen.

Ausserdem ist der Hafen ein beliebter Treffpunkt für Segler und nicht selten sind es recht grosse und schöne Segelboote und Segelschiffe, die hier einen Stopp einlegen, bevor es weitergeht nach Dänemark oder Schweden oder auch "nur" rund um Rügen.

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Dabei kommt der "normale" Tourismus keineswegs zu kurz, aber es ist mehr ein Erlebnis-Tourismus, denn es mangelt an einem attraktiven Badestrand. Den gibt's ja aber schliesslich in Prora, nur wenige Kilometer Richtung Binz.
Hier in Sassnitz dominiert nicht das Badeleben, sondern eine abwechslungsreiche Gastronomie und es gibt einiges zu erleben.

Informationen dazu bekommen Sie übrigens auch hier im Hafen, denn hier ist auch der Pavillon der Sassnitzer Touristeninformation.

Zu DDR-Zeiten war Sassnitz ein bedeutender Fischerei- und Fähr-Hafen. Heute ist von der grossen Fischereiflotte nicht mehr viel geblieben und der Fährbetrieb ist zum Aussenstandort Mukran, etwa 3 Kilometer südlich der Stadt verlagert worden.

Der Hafen von Sassnitz

Der Hafen ist aber bis heute ein richtiger Hafen mit Atmosphäre. Sie können hier übrigens auf der längsten Hafenmole Europas 1444 Meter weit ins Meer spazieren und die einfahrenden Fischkutter und Ausflugsschiffe beobachten.

Der Hafen ist immer noch interessant; das ganze Jahr über herrscht hier geschäftige Betriebsamkeit und auch Fahrten mit Fahrgastschiffen an der Steilküste bis zum Königstuhl werden ganzjährig angeboten.

Die nach dem Krieg arg vernachlässigte Altstadt hat sich hervorragend entwickelt und bietet den Touristen heute sehr schöne Quartiere und gastronomische Angebote.

Es gibt mehrere touristische Attraktionen: Einen Schmetterlingsgarten (im Winter nicht geöffnet), ein U-Boot-Museum, das Fischerei- und Hafenmuseum (direkt im Hafen, mit Museumskutter), einen Tiergarten (den man sich allerdings nicht unbedingt ansehen muss) und das Meeresarchäologische Museum (der aktuelle Stand bezüglich dieses Museums ist 2015 irgendwie unklar: Es gibt vor Ort Informationen, dass es endlich wieder geöffnet sei, vielleicht auch an anderem Standort, vielleicht aber sei es noch immer geschlossen und ob es wieder geöffnet wird, sei nicht sicher. Vielleicht ist es auch irgendwie verschwunden . . . ).
Dass es auch in Sassnitz einen Golfplatz gibt, bedarf kaum der Erwähnung.

Die neue Fussgängerbrücke vom Hafen Sassnitz ins stadtzentrum

Am meisten los aber ist immer im Hafen: Wenn die Fischereiflotte auch klein geworden ist: Hier gibt es immer noch fangfrischen Fisch direkt in die Pfanne. Über eine futuristische Fussgängerbrücke (unbedingt sehenswert, zweifellos einer der schönsten Brückenbauten Deutschlands!) können Sie übrigens seit 2007 sehr schnell das Stadtzentrum mit seiner neuen Ladenpassage erreichen.

Futuristische Fussgängerbrücke in Sassnitz auf Rügen

 

 

Diese ganze Konstruktion ist an einem einzigen, schräg-stehenden Mittelpfeiler aufgehängt!

Im übrigen ist Sassnitz Ausgangspunkt für Wanderungen an der Kreideküste entlang zum Königstuhl mit dem Nationalpark-Zentrum.

Abschliessend noch ein Hinweis zu den Parkmöglichkeiten: 2015 wurde direkt im Hafen in grosses Parkhaus eröffnet - nicht wirklich schön, aber es dürfte für viele Jahre sämtliche Parkplatzprobleme lösen. Allerdings gibt es (zumindest bisher) auch direkt an der Kaimauer eine ganze Menge Parkplätze. Auch Wohnmobile dürfen hier im Hafen (gegen Gebühr) ganz legal über Nacht stehen.

Für Wohnmobilisten gibt es aber auch eine sehr schöne und ruhige und ebenfalls legale Übernachtungsmöglichkeit auf dem Parkplatz kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Hagen/ Lohme/ Königsstuhl
(Stand dieser Informationen ist Juni 2015 - bitte bedenken Sie, dass gerade solche Hinweise schnell veralten können!)

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