Die Stadt
auf der Halbinsel Jasmund
(gut 10.000 Einwohner) ist heute weniger vom Tourismus geprägt,
als Binz oder die
Badeorte auf Mönchgut.
Zu DDR-Zeiten war Sassnitz ein bedeutender Fischerei- und Fähr-Hafen.
Heute ist von der grossen Fischereiflotte nicht mehr viel geblieben
und der Fährbetrieb ist zum Aussenstandort Mukran,
etwa 3 Kilometer südlich der Stadt verlagert worden. Der
Hafen ist aber bis heute ein richtiger Hafen mit Atmosphäre.
Sie können hier übrigens auf der längsten Hafenmole
Europas 1444 Meter weit ins Meer spazieren und die einfahrenden
Fischkutter und Ausflugsschiffe beobachten.
Die nach dem
Krieg arg vernachlässigte Altstadt hat sich hervorragend
entwickelt und bietet den Touristen heute sehr schöne
Quartiere und gastronomische Angebote.
Der Hafen
ist immer noch interessant; das ganze Jahr über herrscht
hier geschäftige Betriebsamkeit und auch Fahrten mit Fahrgastschiffen
an der Steilküste bis zum Königstuhl werden ganzjährig
angeboten.
Es gibt mehrere
touristische Attraktionen: Einen Schmetterlingsgarten (im
Winter nicht geöffnet), ein U-Boot-Museum, das Fischerei-
und Hafenmuseum (direkt im Hafen, mit Museumskutter), einen
Tiergarten und das Meeresarchäologische Museum
(wird im Herbst 2010 noch immer renoviert; ob es zur Saison 2011
wieder geöffnet wird, ist nicht sicher).
Am meisten
los aber ist immer im Hafen: Wenn die Fischereiflotte auch
klein geworden ist: Hier gibt es immer noch fangfrischen Fisch
direkt in die Pfanne. Über eine futuristische Fussgängerbrücke
(unbedingt sehenswert!) können Sie übrigens seit 2007
sehr schnell das Stadtzentrum mit seiner neuen Ladenpassage erreichen.
Im übrigen
ist Sassnitz Ausgangspunkt für Wanderungen an der
Kreideküste
entlang zum Königstuhl mit dem Nationalpark-Zentrum.